Ziele

Die Vermittlungspraktiken bei „pro infante“ haben den Betroffenen schweren Schaden zugefügt. Vieles davon ist nicht mehr gut zu machen. Aber wir bestehen darauf, die Wahrheit über die Vorgänge bei der Vermittlung unserer Kinder zu erfahren. Sie ist für unsere Kinder, ihre leiblichen Eltern und nicht zuletzt für uns Adoptionseltern lebenswichtig. Und wir setzen uns dafür ein, dass Menschen nicht weiterhin zu Opfern verantwortungsloser, unfachlicher oder gar krimineller Adoptionsorganisationen werden.
Die Erfahrungen, die wir im Laufe der Zeit gemacht haben, können vielleicht auch anderen nützlich sein. Wir sind gerne bereit, unser Wissen an Familien, aber auch an adoptierte Jugendliche oder junge Erwachsene, die Zweifel an der Seriösität ihrer Adoptionen haben, weiterzugeben.
Selbstverständlich sind wir auch zu Auskünften an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendbehörden bereit.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir

  • betroffene Familien bei den Recherchen unterstützen und in der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Adoptionsorganisation, bzw. den beteiligten Jugendämtern beraten.
  • mit den zuständigen Behörden, insbesondere den zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter und der Bundeszentralstelle für Auslandsadoption beim Bundesamt für Justiz in Bonn Kontakt halten.
  • jungen Erwachsenen bei der Suche nach ihren Wurzeln zur Verfügung stehen.
  • wenn notwendig, und in Absprache mit den Betroffenen, Fälle von unverantwortlicher Adoptionsvermittlung und Kinderhandel öffentlich machen.